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Peugeot 404 |
4-Zylinder in Reihe, Heckantrieb
Hubraum: 1469, 1618, 1816, 1948 cm3
Leistung: 53 PS bis 88 PS
Höchstgeschwindigkeit: 110 bis 160 km/h
Gesamtproduktion: 2.769.361 |
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Peugeot
404
(1960-1975)
Nachdem
Battista Pinin Farina schon für den erfolgreichen
403 verantwortlich gezeichnet hatte, engagierten die Löwenbauer
aus Sochaux den italienischen Blechkünstler auch
für das Nachfolgemodell 404. Der kam 1960 mit viel
Chrom und Flossen daher - Die Amerikanisierung des Autogeschmacks
hatte selbst vor den französischen Autobauern nicht
halt gemacht.
Die 404 Limousine setzte sich jedoch durch ihre zeitlose
Seitenansicht und ihre elegante Erscheinung vom Zeitgeist
ab, und bewahrte sich so davor allzu schnell zu altern.
Äußerlich konnte der geräumige Wagen so
fast unverändert bis weit in die 70er Jahre gebaut
werden.
Technisch folgte der 404 der Peugeot-Philosophie: Ein
sehr weiches Fahrwerk mit eher zähen, aber langlebigen
Motoren sorgten für kommodes Fortkommen ohne Raserallüren
zu befriedigen.
Sowohl Vergaser -und Einspritzermotoren waren zu haben,
großen Anklang fanden aber traditionell bei den
Peugeot-Käufern die Dieselmodelle. Diese galten in
Deutschland lange als "französischer Mercedes"
und waren eine der wenigen Alternativen zu Daimlers Heckflosse.
im Heimatmarkt konnten die Gallier mit den Einspritzervarianten
Akzente gegen die Citroën DS setzen.
Sonderausstattungen gab es für die damalige Zeit
schon in reichlicher Auswahl: Schiebedach, Ein-Schicht-Metalliclack
und Getriebeautomatik machten den 404 zum Gallier für
Anspruchsvolle.
Ab 1962 wuchs die Löwenfamilie immer weiter und bot
für jeden den richtigen Untersatz: Cabrio und das
Coupé aus Pininfarinas Feder machten eine gute
Figur auf den Boulevards von Paris und der Cote d'Azur.
Commerciale (Pick-Up) und Familiale (Kombi) waren die
idealen Begleiter für Handwerk und Großfamilien.
Trotz 2,7 Millionen gebauten Exemplaren sind heute leider
nur wenig 404 übrig geblieben.: Rostresistent war
der Löwe nämlich nicht. Noch halbwegs brauchbare
Exemplare fanden häufig Asyl im fernen Afrika. In
den ehemaligen französischen Kolonien sind sie -
in Sicherheit vor quengelnden Tüvingenieuren - zum
Teil heute noch als Taxen unterwegs, so wie ihre Nachfolger
504, 505 und 405.
Diese haben eine weitere Gemeinsamkeit mit dem 404: Auch
sie stammen allesamt aus Pininfarinas Hand, allerdings
hatte hier Junior Sergio den Stift in der Hand.
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